Friday, March 24, 2017

Open Access Books from Edition Topoi

Open Access Books from Edition Topoi
Zu den Publikationen der Edition Topoi gehören die Monographien und Sammelbände der Buchreihe Berlin Studies of the Ancient World sowie diverse Einzelpublikationen. Die hier behandelten Themen reichen von der Philosophie bis zu den Archäologien, von der Wissenschaftsgeschichte bis hin zur physischen Geographie.
And see also Topoi: Berlin Studies of the Ancient World / Berliner Studien der Alten Welt  [ISSN: 2191-5806]

Vom Wandern der Völker. Migrationserzählungen in den Altertumswissenschaften

Felix Wiedemann, Kerstin P. Hofmann, Hans-Joachim Gehrke (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 41
Jahr: 2017
Seiten:
Shortlink: www.edition-topoi.org/books/details/1236
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Abstract

Wanderungsbewegungen gehören zu den zentralen Gegenständen historischer Forschung und Darstellung. Sie fungieren als historische Wegmarken oder Epochenschwellen und spielen eine zentrale Rolle bei der (Trans-) Formation von Räumen und kollektiven Identitäten. Dabei weisen moderne wissenschaftliche Darstellungen von Wanderungsbewegungen aus unterschiedlichen Kontexten, Zeiten und Räumen erstaunliche inhaltliche Ähnlichkeiten und analoge Erzählmuster auf, die sich keineswegs durch vermeintliche Parallelen in den dargestellten Ereignissen erklären lassen. Vielmehr scheinen diese ihren Hintergrund in der Art und Weise zu haben, wie Migrationen dargestellt und erzählt werden. Die Beiträge des vorliegenden Bandes decken ein breites Spektrum vornehmlich altertumswissenschaftlicher Disziplinen ab und vermögen zu zeigen, dass noch die jüngere Wanderungshistoriographie tradierten Erzählmustern folgt, die teilweise bis in die Antike zurückreichen.

Inhalt

Herausgeber

Felix WiedemannFelix Wiedemann studierte Neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der Freien Universtität Berlin. Dort promovierte er 2006 mit einer Arbeit zur Rezeption der europäischen Hexenprozesse.
Felix Wiedemanns Forschungsschwerpunkte sind Wanderungsnarrative in den Wissenschaften vom Alten Orient (1870–1930), Historiographiegeschichte, Geschichte des Orientalismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus und Neureligiöse Bewegungen.
Kerstin P. HofmannKerstin P. Hofmann ist Prähistorische Archäologin und Zweite Direktorin der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt a. M. Zuvor war sie als Auslandsstipendiatin des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom und arbeitete dann als Koordinatorin der Cross Sectional Group V “Space and Collective Identities”, später als Nachwuchsgruppenleiterin des Key Topic Identities beim Exzellenzcluster Topoi. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kultureller Wandel, Identitäten und Mensch-Ding-Beziehungen in den Metallzeiten sowie der Frühgeschichte Europas.
Hans-Joachim GehrkeHans-Joachim Gehrke ist emeritierter Professor der Universität Freiburg (Breisgau) und Beauftragter des Rektors für das University College Freiburg. Nach seiner Habilitation 1982 in Göttingen war er Professor für Alte Geschichte an der Universität Würzburg, der Freien Universität Berlin und der Universität Freiburg. In den Jahren 2008 bis 2011 war er Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts. Seine Forschungsinteressen sind Griechische Geschichte, Historische Ethnografie des zentralen und östlichen Mittelmeerraums, soziale Konflikte und soziale Integration sowie Konzepte kollektiver Identitäten.

The Interplay of People and Technologies

Archaeological Case Studies on Innovation

Stefan Burmeister, Reinhard Bernbeck (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 43
Jahr: 2017
Seiten: 294
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudocsseries000000000691-7
Shortlink: www.edition-topoi.org/books/details/1209
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Abstract

Histories of innovation are prototypical success stories. The advent of the wheel, of writing, printing, the steam engine or computers: where would we be without these path-breaking technological innovations and their global consequences? At least retrospectively, innovations appear as linear, straightforward processes. However, this view is too simplistic. Innovations are not self-evident new elements of life but meet social and technological resistance. In accounts of past innovations, we also often forget that their price is always an irremediable loss of knowledge and practical skills. This collection of essays shows that innovations, both ancient and more recent ones, are located in a network of pre-existing life-worlds. The authors elucidate the wide and often unrecognized impacts of innovations on social structures and cultural practices. Case studies from ancient Mesopotamia, Egypt, central Europe and the modern world highlight the preconditions and oft-ignored secondary effects of innovation. They address the complex social negotiations and the multitude of unforeseen and unplanned changes which accompany the New, rather than focusing on intended changes, which are usually understood as improvements and ways to broaden possibilities for action. Our ultimate goal is to investigate the complex entanglements of innovations in past and present worlds and deepen our understanding of mechanisms of cultural change.

Herausgeber

Stefan BurmeisterStefan Burmeister ist Kurator am Museum und Park Kalkriese. Seine Forschungschwerpunkte sind Wagen, Migration, Materialität und die römische Eroberung der Germania. Stefan Burmeister ist Mitglied der Römisch-Germanischen Kommission.
Reinhard BernbeckReinhard Bernbeck ist Professor am Institut für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität Berlin sowie Professor für Anthropologie an der Binghampton University. Seine Forschungsschwerpunkte bei Topoi richten sich auf die Implementierung spätneolithischer technischer Innovationen in die Gesellschaften des südlichen Turkmenistans, sowie Irans und der Türkei. Darüber hinaus interessiert er sich für die ideologischen und politischen Dimensionen von Archäologie.

Perspektiven der Spolienforschung 2

Zentren und Konjunkturen der Spoliierung

Stefan Altekamp, Carmen Marcks-Jacobs, Peter Seiler (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 40
Jahr: 2017
Seiten: 404
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:11-100245878
Shortlink: www.edition-topoi.org/books/details/1188
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Abstract

Die Wiederverwendung und Umnutzung antiker Bauten, Bauteile und Skulpturen ist ein weitverbreitetes Phänomen der Nachantike. Rom und der Maghreb liefern zahlreiche und vielfältige Beispiele für diese Aneignung materieller Hinterlassenschaften der Antike. Während sich die beiden Regionen seit dem Ausgang der Antike politisch und kulturell sehr unterschiedlich entwickeln, zeigen sie in der praktischen Umsetzung der Wiederverwendung, die zwischenzeitlich quasi-industrielle Ausmaße annimmt, strukturell ähnliche organisatorische, logistische und rechtlich-lenkende Praktiken. An beiden Schauplätzen kann die Antike alternativ als eigene oder fremde Vergangenheit konstruiert und die Praxis der Wiederverwendung utilitaristischen oder ostentativen Charakter besitzen.

Inhalt

Herausgeber

Stefan AltekampStefan Altekamp (Dr. phil.: Münster 1989; Habilitation: Berlin 1998), ist Klassischer Archäologe und Privatdozent am Institut für Archäologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsinteressen sind: Frühgriechische Architektur, Archäologie Nordafrikas, Archäologie-Geschichte, public archaeology.
Carmen Marcks-JacobsCarmen Marcks-Jacobs studierte klassische Archäologie an der Philipps-Universität Marburg und der Universität zu Köln, an der sie 2005 promoviert hat. Bei Topoi forschte sie vor allem über die Wiederverwendung von altertümlichen Gebäuden und Monumenten im frühen islamischen Spanien und fragte nach der Tradition von Wissen und der Kontinuität von Funktionsweisen im Kontext von urbanen Transformationen. Ihre Forschungsinteressen sind die Archäologie der Iberischen Halbinsel, römische Plastiken und die Geschichte der Antikensammlungen. Seit 2011 ist sie Koordinatorin der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Peter SeilerPeter Seiler (Dr. phil.: Heidelberg 1989, Habilitation: Berlin 2001) ist Kunsthistoriker und Privatdozent am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Bildkünste des Mittelalters und der Frühen Neuzeit in Italien, Theorie und Praxis der Antikenrezeptionsforschung sowie Geschichte kunsthistorischer Bildkompetenzen.

Verborgenes Wissen. Innovation und Transformation feinschmiedetechnischer Entwicklungen im diachronen Vergleich

Barbara Armbruster, Heidemarie Eilbracht, Oliver Hahn, Orsolya Heinrich-Tamáska (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 35
Jahr: 2016
Seiten: 290
Preis: 49,90
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudocsdocument000000024684-8
Shortlink: www.edition-topoi.org/books/details/1008
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Abstract

Der vorliegende Band versammelt die Beiträge eines internationalen Workshops, der unter gleichem Titel im Jahr 2011 in Berlin stattfand. Er stellte die erste Initiative des kurz zuvor gegründeten „Netzwerks Archäologisch-Historisches Metallhandwerk (NAHM)“ dar und wurde im Verbund mit dem Exzellenzcluster Topoi durchgeführt. Die Aufsätze widmen sich den Feinschmiedetechniken metallener Objekte und behandeln ausgewählte Fundgruppen und Fragestellungen aus der Sicht der Archäologie, der Metallkunde, den Naturwissenschaften sowie der Restaurierungspraxis. Die Erschließung eines „Verborgenen Wissens“ zielt auf die Rekonstruktion des technologischen Knowhow. Dessen Bestimmung ermöglicht weiterführende Fragen und Antworten nach der sozialen Organisation des Handwerks oder nach Werkstattkreisen. Für das umfassende Verständnis der einem Objekt zugrundeliegenden chaîne opératoire ist eine interdisziplinäre Herangehensweise unerlässlich. Dies spiegelt sich in der Vielfalt der angewandten Methoden in den elf Beiträgen wider. Die Autorinnen und Autoren spannen zudem einen weiten chronologischen Bogen von der Bronzezeit bis in die Neuzeit, der zu einer vergleichenden Betrachtung einlädt.

Inhalt

Herausgeber

Barbara ArmbrusterBarbara Armbruster (Promotion 1996, Habilitation 2008) studierte Vor- und Frühgeschichte und Völkerkunde an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.  Von 1996 bis 2000 war sie Mitarbeiterin des Archäologischen Landesmuseums Schleswig. Seit 2000 ist sie am am CNRS, Forschungslabor TRACES Toulouse tätig; 2012 wurde sie dort Forschungsdirektorin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: technologische und typologische Entwicklung des Feinschmiedehandwerks vom Spätneolithikum bis zum Mittelalter, Ethnoarchäologie sowie Experimentelle Archäologie.
Heidemarie EilbrachtHeidemarie Eilbracht studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Geschichte in Münster, Westfalen. Bis 2011 arbeitete sie in verschiedenen Positionen in der Bodendenkmalpflege und in anderen wissenschaftlichen Institutionen. Seit 2012 ist sie in einem internationalen Projekt zur Archäologie des westlichen Baltikums am Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin tätig und lehrt darüber hinaus am Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen zum einen im Bereich der Forschungsgeschichte, zum anderen in der Erforschung des Metallhandwerks, insbesondere des frühen Mittelalters und der Wikingerzeit. Gemeinsam mit Kollegen hat sie das Netzwerk Archäologisch-Historisches Metallhandwerk (NAHM) initiiert.
Oliver Hahn
Oliver Hahn studierte Chemie und Kunstgeschichte an der Universität zu Köln und promovierte in Physikalischer Chemie 1996. Er habilitierte 2011 im Bereich der Umweltchemie mit dem Thema „Zerstörungsfreie Charakterisierung von schwarzen Schreib- und Zeichenmaterialien“. Seit 2007 ist er Leiter der Arbeitsgruppe Kunst- und Kulturgutanalyse in der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung.
Orsolya Heinrich-Tamáska
Orsolya Heinrich-Tamáska studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und mittelalterliche Geschichte an der Freien Universität zu Berlin, an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Philipps- Universität Marburg und an der Universität Wien. Daran anschließend folgte ein postgraduales Studium im Schutz europäischer Kulturgüter. 2004 promovierte sie zum Thema “Die Einlagetechniken der Früh- und Mittelawarenzeit”. Seit 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geisteswissenschaftlichen Zentrum, Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas. 2012 erhielt sie ein Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung. Ihr Arbeitsschwerpunkte sind: Spätantike und frühes Mittelalter, Siedlungs- und Landschaft sarchäologie, Erforschung spätantik-frühmittelalterlicher Feinschmiedehandwerk und Ornamentik.

Landschaft und Stadt als literarisierte Räume in den Panegyrici Latini der Tetrarchie

Sven Greinke

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 42
Jahr: 2017
Seiten: 404
Preis: 49,90
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:11-100240972
Shortlink: www.edition-topoi.org/books/details/1172
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Abstract

Die XII Panegyrici Latini, eine Sammlung von antiken Kaiserlobreden, diente rhetorischen Schulungszwecken. Sie umfassen neben dem Panegyricus des jüngeren Plinius aus dem Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. elf spätantike Reden, die zwischen 289 und 389 entstanden. Sie stammen größtenteils aus dem Wirkungskreis der gallischen Städte Autun und Trier, die in der Spätantike an politischer Bedeutung gewannen.
Die Panegyriker bewegen sich mit ihren Darstellungen an der Schnittstelle zwischen der realen und der literarischen Welt. Reale geographische Orte wie Rom, der Tiber, der Rhein oder die Alpen werden zu Schauplätzen und Chiffren für die Heldentaten der Kaiser, die als Figuren in diesem Handlungsraum das – teils fiktive – Geschehen prägen. Die Gleichsetzung der Kaiser mit Elementen der Natur, ihre Interaktion mit Flüssen, Ozeanen, Gebirgen und Städten, aber auch die Darstellung des Kaisers als personifizierter Grenzwall dienen als Zeichen unumschränkter kaiserlicher Macht. Die Person des Kaisers tritt in der literarischen Ausformung eines ‚All-Roms‘ an die Stelle der Gründungsstadt und fungiert in einer Phase der Dezentralisierung von Herrschaftsstrukturen als Garant der Stabilität für das gesamte Imperium.

Herausgeber

Sven GreinkeSven Greinke (M.Ed. 2009) studierte Latinistik und Geschichte an der Freien Universität in Berlin. Seine Promotion schrieb er im Rahmen des Exzellenzclusters Topoi (Berlin 2014), eingebettet in die Forschungsgruppe C-IV City Spaces. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die literarische Darstellung von realen topographischen Entitäten sowie von Städten in der Spätantike als Ergebnisse literarischer Produktion. Er ist derzeit hauptamtlich als Lehrer für Latein und Geschichte an einem Berliner Gymnasium tätig.

Die Spur des Heiligen

Raum, Ritual und die Feier des Santiago in den südlichen zentralen Anden

Axel Schäfer


Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 36
Jahr: 2016
Seiten: 400
Preis: 49,90
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000102894-0
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/1160
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Santiago, der iberische Schutzherr gewaltsamer Missionierung, ist in den südlichen peruanischen Anden einer der populärsten Heiligen. Häufig wird dies auf den Erfolg kolonialer Propaganda zurückgeführt. Demgegenüber unterstreicht die vorliegende Untersuchung die aktive Rolle der indigenen Bevölkerung bei der Aneignung des Heiligen. Anhand von fünf Fallbeispielen wird die Feier des Santiago analysiert und gezeigt, welche Bedeutung der Kult im ländlichen Raum hat. Santiagos Patronat über die Pferde und seine wichtige Rolle bei der Segnung der Saatfrüchte belegen ebenso wie die engen Beziehungen zwischen kommunalen und familiären Santiagofeiern, zwischen katholischer Liturgie und indigenem Ritual, wie weit der Heilige in die bäuerliche Lebenswelt integriert ist. In der Auseinandersetzung mit dem Raum konstituieren die Feiernden die rituelle Landschaft. Ihr imaginatives und handlungsbezogenes Verhältnis zum Raum zeigt, wie Rituale und Symbole auf Orte und Richtungen bezogen werden und welche Reichweiten diese entfalten. Die Feiern fügen sich zu ganzen Festzyklen, in deren Rahmen Siedlungen und Landschaftselemente rituell miteinander in Verbindung gesetzt werden.

Verborgenes Wissen. Innovation und Transformation feinschmiedetechnischer Entwicklungen im diachronen Vergleich

Barbara Armbruster, Heidemarie Eilbracht, Oliver Hahn, Orsolya Heinrich-Tamáska (eds.)


Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 35
Jahr: 2016
Seiten: 290
Preis: 49,90
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudocsdocument000000024684-8
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/1008

Abstract

Der vorliegende Band versammelt die Beiträge eines internationalen Workshops, der unter gleichem Titel im Jahr 2011 in Berlin stattfand. Er stellte die erste Initiative des kurz zuvor gegründeten „Netzwerks Archäologisch-Historisches Metallhandwerk (NAHM)“ dar und wurde im Verbund mit dem Exzellenzcluster Topoi durchgeführt. Die Aufsätze widmen sich den Feinschmiedetechniken metallener Objekte und behandeln ausgewählte Fundgruppen und Fragestellungen aus der Sicht der Archäologie, der Metallkunde, den Naturwissenschaften sowie der Restaurierungspraxis. Die Erschließung eines „Verborgenen Wissens“ zielt auf die Rekonstruktion des technologischen Knowhow. Dessen Bestimmung ermöglicht weiterführende Fragen und Antworten nach der sozialen Organisation des Handwerks oder nach Werkstattkreisen. Für das umfassende Verständnis der einem Objekt zugrundeliegenden chaîne opératoire ist eine interdisziplinäre Herangehensweise unerlässlich. Dies spiegelt sich in der Vielfalt der angewandten Methoden in den elf Beiträgen wider. Die Autorinnen und Autoren spannen zudem einen weiten chronologischen Bogen von der Bronzezeit bis in die Neuzeit, der zu einer vergleichenden Betrachtung einlädt.

3D-Anwendungen in der Archäologie. Computeranwendungen und quantitative Methoden in der Archäologie

Workshop der AG CAA und des Exzellenzclusters Topoi 2013

Undine Lieberwirth, Irmela Herzog (eds.)


Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 34
Jahr: 2016
Seiten: 208
Preis: 39,90
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudocsdocument000000023922-8
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/1034

Abstract

Die Arbeitsgemeinschaft Computeranwendungen und Quantitative Methoden in der Archäologie (AG CAA) veranstaltet jährlich einen gleichnamigen Workshop, der 2013 an der Freien Universität Berlin stattfand. Die Aufsätze zeigen, dass dreidimensionale Daten bei der archäologischen Dokumentation und Analyse immer wichtiger werden. 3D-Modelle oder digitale Geländemodelle (DGMs) lassen sich mithilfe von photogrammetrischen Methoden (Structure-from-Motion) oder Laserscanning erstellen. Über die Dokumentation von Funden und Befunden hinaus erlauben solche Daten zum Beispiel die virtuelle Rekonstruktion von eingestürzten Mauern, die Mustererkennung auf Keilschri ftafeln oder auch die Analyse der Beleuchtung im Innern eines griechischen Tempels. Archäologische Befunde werden in hoch aufgelösten DGMs (Lidar-Daten) sichtbar. DGMs sind auch die Basis für Sichtbarkeitsanalysen und Berechnungen zur Wegerekonstruktion.
Diese Publikation ausgewählter Beiträge zu aktuellen Dokumentations- und Analyseverfahren in den Altertumswissenscha ften deckt einen weiten Bereich typischer CAA-Themen ab.

Spatial Metaphors. Ancient Texts and Transformations

Fabian Horn, Cilliers Breytenbach (eds.)


Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 39
Jahr: 2016
Seiten: 242
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:11-100237814

Abstract

In presenting philological readings of spatial metaphors in ancient texts and their reception based on theoretical approaches to metaphor, this is a pioneering study which also bears testimony to the increasing interest in the potential and cognitive functions of metaphor in literary studies. The individual studies o ffer a representative synopsis of current theories on spatial metaphors and encompass applications to literary texts from a number of genres and languages ranging from wisdom texts and philosophical treatises to tragedy and from Ancient Egyptian to Shakespearean English, thus spanning almost 3000 years of human thought and language. Based on this framework of theory and practice, this volume collects a series of papers originally delivered at a conference entitled Raum-Metaphern in antiken Texten und deren Rezeption, organized by research group (C-2) Space and Metaphor in Cognition, Language and Texts of the Excellence Cluster 264 Topoi — The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations in Berlin in June 2014.

Bronzezeitliche Hortfunde und ihre Fundorte in Böhmen

Tilmann Vachta


Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 33
Jahr: 2016
Seiten: 337
Preis: 49,90
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudocsdocument000000023918-1
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/938
Böhmen ist mit seinen gut 450 Horten aus älterer und jüngerer Bronzezeit eine der zentralen Deponie-rungslandschaften Mitteleuropas. Ausgehend von der Interpretation der bronzezeitlichen Metalldeponie-rungen als Weihgaben wird im vorliegenden Band aus der Perspektive der longue durée das Auf und Ab des reichen Deponierungsgeschehens in Böhmen geschildert und seine regionalen und zeitlichen Konjunkturen aufgezeigt. Im Fokus stehen dabei die Deponierungsorte: Durch die Auswertung alter Fundberichte war es möglich, zahlreiche Horte zurück ins Gelände zu bringen und mit dem Raumaspekt eine Facette bronzezeitlicher ritueller Praxis zu beschreiben, die in der älteren Forschung kaum beachtet wurde. Ein ausführlicher Fundstellenkatalog und Karten ermöglichen darüber hinaus die weitere wissenschaftliche Nutzung des vorgelegten Materials. Somit bietet der Band eine  Geschichte der bronzezeitlichen Hortsitte in Böhmen, in der neben den Bronzen auch erstmals die Topographie der Fundorte und die die Horte umgebenden Befunde eine prominente Rolle spielen.

Raum, Gabe und Erinnerung

Weihgaben und Heiligtümer in prähistorischen und antiken Gesellschaften

Svend Hansen, Daniel Neumann, Tilmann Vachta (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 38
Jahr: 2016
Seiten: 330
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudocsdocument000000023919-8
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/963
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Abstract

Die Konzepte Raum – Gabe – Erinnerung entfalten durch ihr Zusammenspiel ein großes sozialhistorisches Erkenntnispotential für die altertumswissenschaftliche Forschung. Nicht nur Formen des Gabentausches oder des gesellschaftlichen Erinnerns stehen in einem kulturspezifischen Kontext, sondern auch die Konstruktion des Raumes selbst. Der Band versammelt ein fachlich breites Spektrum an Beiträgen von der Ethnologie über die prähistorische Archäologie bis zur klassischen Altertumskunde mit Beispielen von Irland bis Zentralasien. Die Beiträge eröffnen nicht nur neue empirische Einblicke, sondern auch neue theoretische Perspektiven für die Erforschung der Votivpraxis seit der Bronzezeit. Die Praxis der Votivgabe ist ein Kennzeichen der meisten antiken Religionen und reicht mit der Fortführung in der christlichen Kultpraxis bis in die Gegenwart.

Inhalt


Historiographical Approaches to Past Archaeological Research

Gisela Eberhardt, Fabian Link (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 32
Jahr: 2015
Seiten: 242
Preis: 29,90 Euro
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:11-100233492
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/902

Abstract

Writing the history of archaeology has become increasingly diverse in recent years due to developments in the historiography of the sciences and the humanities. A move away from hagiography and presentations of scientific processes as an inevitable progression has been requested in this context. Historians of archaeology have begun to utilize approved and new historiographical concepts to trace how archaeological knowledge has been acquired as well as to reflect on the historical conditions and contexts in which knowledge has been generated. This volume seeks to contribute to this trend. By linking theories and models with case studies from the nineteenth and twentieth century, the authors illuminate implications of communication on archaeological knowledge and scrutinize routines of early archaeological practices. The usefulness of di fferent approaches such as narratological concepts or the concepts of habitus is thus considered.


Between Feasts and Daily Meals

Towards an Archaeology of Commensal Spaces

Susan Pollock (ed.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 30
Jahr: 2015
Seiten: 288
Preis: 29,90 EUR
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudocsdocument0000000222142-2
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/809

Abstract

Kommensalität – das gemeinsame Essen und Trinken in einem gemeinsamen physischen und sozialen Rahmen spielt eine fundamentale Rolle im menschlichen Alltagsleben. Diese zentrale Bedeutung macht Kommensalität zu einem besonders wichtigen Ausgangspunkt für die Erforschung sozialer Beziehungen und politischer Mechanismen. Um die in jüngster Zeit in der Archäologie und verwandten Disziplinen zu beobachtende einseitige Fokussierung auf Feste und andere besondere kommensale Anlässe zu relativieren, sollte der Blick auf Alltagskommensalität gerichtet werden, in deren Rahmen sich entscheidende Prozesse sozialer Reproduktion abspielen. Ich werde zwei besondere Formen von kommensalen Praktiken hervorheben, Gastfreundschat und die Zuteilung von bzw. Versorgung mit Lebensmitteln (“provisioning”), die in vielen Facetten in den Beiträgen dieses Bandes diskutiert werden. Schließlich erörtere ich den in der Archäologie weitgehend vernachlässigten Forschungsbereich Hunger und dessen Implikationen für die Nutzung von Kommensalität als Machtinstrument.

Amici - socii - clientes? Abhängige Herrschaft im Imperium Romanum

Ernst Baltrusch, Julia Wilker (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 31
Jahr: 2015
Seiten: 362
Preis: 29,90 EUR
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:188-fudocsdocument000000022361-4
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/811

Abstract

Das Imperium Romanum war kein ‚Staat‘ im modernen Sinne, sondern ein diffuses Gebilde mit unterschiedlichen Substrukturen. Dazu zählten auch die amici et socii: Könige, Fürsten, Städte, nationes, gentes, die mit Rom engere oder weitere Bindungen eingingen. Diese ‚Klientelstaaten‘ werden aus römischer wie regionaler Perspektive anhand von Fallbeispielen, aber auch anhand von inhaltlichen Aspekten in den Blick genommen. Es geht dabei nicht um eine abschließende Beantwortung moderner Fragestellungen, sondern um die Förderung eines Dialoges unterschiedlicher Ansätze und Blickwinkel zum Thema ‚Klientelkönigtum‘. Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die die generelle Tragfähigkeit des Klientel-Konzepts, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem Osten und Westen des Imperiums und ihre Auswirkungen auf die lokalen Reiche und Gemeinden diskutieren und damit die Entwicklungen ebenso wie die Bandbreite des Instruments der abhängigen Herrschaft und ihrer modernen Deutung deutlich machen.


Genealogie und Migrationsmythen im antiken Mittelmeerraum und auf der arabischen Halbinsel

Almut-Barbara Renger, Isabel Toral-Niehoff (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 29
Jahr: 2014
Seiten: 258
Preis: 29,90 Euro
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:11-100213576
URN (dEbook): urn:nbn:de:kobv:11-100213861
Shortlink: www.edition-topoi.org/books/details/19

Abstract

Genealogien sind in Kulturen des antiken Mittelmeerraums und der Arabischen Halbinsel weit verbreitet. Sie dienen dazu, durch Bezüge zwischen einzelnen Menschen und Gruppen sowie zwischen Mensch und Gottheiten Kontinuität und Dauer herzustellen. Unter diachron-historisierender Rückbindung in vertikalen Geschlechterfolgen werden soziale Wirklichkeiten konstruiert, die Ordnung, Stabilität und Beständigkeit suggerieren. Brüche und Diskontinuitäten werden harmonisiert, Fortdauer und Verstetigung garantiert und so religiöse, politische und ethnische Ansprüche und Vorrechte legitimiert. Diese Funktion teilen die Genealogien mit Mythen von der Herkunft und den Wanderungen einer fiktiven oder realen Person, eines Geschlechts oder einer Ethnie.
Die interdisziplinäre Betrachtung von Genealogie und Migrationsmythen stellt ein Desiderat dar, dem der vorliegende Band mit Beiträgen aus Religionswissenschaft und Theologie, Biblischer und Klassischer Archäologie, Alter Geschichte, Gräzistik und Latinistik, Ägyptologie und Arabistik anhand exemplarischer Einzelstudien nachkommt.


The Soul is an Octopus

Ancient Ideas of Life and the Body

Uta Kornmeier (ed.)




Reihe:
Jahr: 2016
Seiten:
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/936

Abstract

In antiquity, doctors and philosophers identified the physical body as the space in which life was located and originated. They used the word psychê or ‘soul’ to refer to the force in spiring, organising and energising the body. It was the soul that provided living beings with the structures and functions enabling them to live, grow, develop and exercise the full range of their natural capacities. This book is a companion to the exhibition ‘The Soul is an Octopus’ at the Berlin Museum of Medical History at the Charité. It provides an introduction to ways of thinking about life, body and the soul in antiquity. It presents ancient texts, images and objects that allow us a glimpse into the fascinating world of anatomy, physiology and medicine as conceived by philosophers and physicians roughly 2,000 years ago.

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